Es ist genauso unangenehm, teils sogar noch unangenehmer wie Lippenherpes und es kann sehr wehtun, die Rede ist vom Genitalherpes. Genitalherpes gehört zur Kategorie der Geschlechtskrankheiten und ist auf andere Menschen übertragbar. Genitalherpes ist in der Regel keine gefährliche Erkrankung. Genitalherpes kann sowohl beim Mann, als auch bei der Frau auftreten. Beim Genitalherpes sind die Geschlechtsteile betroffen. Von den Beschwerden her gesehen, tritt das Genitalherpes ähnlich wie das Lippenherpes auf. Dies bedeutet, es kommt zu einem teils schmerzhaften Jucken, zu einem Brennen und teils auch zu einem kribbeln. Zusätzlich entstehen die typischen Hautbläschen, die sich im
gesamten Genitalbereich bis hin zum Anus ausbreiten können. In den Hautbläschen kommt es zu einer Flüssigkeitsansammlung.

Im Einzelfall kann es beim Genitalherpes noch zu weiteren Beschwerden wie Fieber und zu einer Lymphknotenschwellung kommen. Diese Beschwerden sind gerade bei Erstinfektionen häufig festzustellen. Gerade aufgrund der Ausdehnung vom Genitalherpes bis hin zum Anus, leiden Betroffenen beim laufen oder beim sitzen unter Schmerzen. Schätzungen von Experten zu folge haben rund 20 bis 30 Prozent der Weltbevölkerung in ihrem Leben schon einmal unter Genitalherpes gelitten. Alleine in Deutschland schätzt die WHO, die Weltgesundheitsorganisation das mindestens 12 Millionen Menschen schon von Herpes betroffen waren. Noch höher dürfte die Zahl der Menschen sein, die das Herpesvirus in sich trägt, es aber nie zu einem Ausbruch gekommen ist.

In der folgenden Tablle zeigt sich wieviele Herpeserkrankungen im Schnitt pro 1000 Menschen im jeweiligen Alter auftreten:

Alter in Jahren Jährliche Erscheinungen in 1000 Menschen
0-9 1.1
19-20 1.9
20-29 2.0
30-39 2.0
40-49 2.3
50-59 6.1
60-69 6.9
70-79 7.2
80+ 12.1

Was ist eigentlich Genitalherpes?
Wer von Genitalherpes hört, stellt sich natürlich die Frage, was ist das überhapt. Wie und mit welchen Beschwerden Genitalherpes auftreten kann, wurde in den Eingangssätzen schon kurz beschrieben. Grundsätzlich unterscheidet man die Herpesviren in zwei Arten, die Herpes-simplex-Virus 1 (kurz auch als HSV-1 benannt) sowie das Herpes-simplex-Virus 2 (kurz HSV-2). Auch wenn es zwei Arten von Herpesviren gibt, so unterscheiden diese sich in ihrem Auftreten und den Beschwerden kaum. Herpesviren zu dem auch das Genitalherpes zählt, gehört zu den sogenannten DNA-Viren. Wenn man sich jetzt die Viren bildlich vorstellen müsste, so sind die Herpesviren zwischen 150 und 200 nm groß. Von der Form her gesehen, handelt es sich um eine kubische Form mit einem Hüllenmembran. Die häufigste Form vom Herpesvirus mit über 60 Prozent ist das Herpes-simplex-Virus 1 im Vergleich zum Herpes-simplex-Virus 2 mit gut 40 Prozent.
Herpesviren werden im Rahmen einer Vireninfektion übertragen und sind auch von Mensch zu Mensch übertragbar. Die Übertragungswege können hierbei sehr vielfältig sein, angefangen vom Geschlechtsverkehr, über Küssen, Husten bis hin zu einer einfachen Handbewegung. Herpes kann von Prinzip an allen Körperstellen, ob Augen, Ohren, Mund, Lippen oder auch im Genitalbereich
auftreten. Herpes ist geschichtlich gesehen, keine junge Krankheit, sondern belästigt die Menschen schon seit frühster Zeit. Gerade der Genitalherpes war in frühen Zeiten aufgrund des fehlenden Wissens, den mangelnden Behandlungsmöglichkeiten und den fehlenden Schutzmöglichkeiten, weit verbreitet.

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