Wer unter Genitalherpes leidet, muss dieses auch behandeln lassen. In der Regel ist dazu aber kein Arzt erforderlich, außer es kommt zu weiteren Beschwerden oder die Heilung verzörgert sich oder man ist Schwanger. Zum Thema Schwanger und Herpes, später mehr. Grundsätzlich wird Genitalherpes, wahlweise mit Salben oder Tabletten behandelt. In besonders schweren Fällen kann es sogar erforderlich sein, dass die Medikamente direkte gespritzt oder über eine Infusion verabreicht
werden müssen. Dies ist gerade dann notwendig, wenn damit zu rechnen ist, dass sich die Herpesviren im Körper ausbreiten oder es zu keiner Heilung kommt.

Bei den Salben und Tabletten handelt es sich um antivirale Medikamente die das Ziel haben, die Herpesviren abzutöten. Die antiviralen Medikamente verfügen hierbei über die Wirkstoffe Virustatika, Penciclovir oder Tromantadin. Die Salbe wird äußerlich auf die betroffenen Stellen im Genitalbereich aufgetragen und dann einwirken gelassen. In der Regel muss man dieses mehrmals täglich wiederholen. Wobei das Auftragen der Salbe nicht ganz unproblematisch ist, da wenn man nicht vorsichtig dabei ist, man den Genitalherpes auch auf andere Körperstellen übertragen kann. Es empfiehlt sich daher, immer wenn man die betreffenden Körperstellen versorgt hat, sofort sich die Hände zu waschen. Die Behandlung dauert je nach Schweregrad vom Genitalherpes zwischen 10 bis 15 Tagen, im Einzelfall auch mal kürzer oder sogar länger. Die entsprechenden Medikamente, die Salben und Tabletten bekommt man in der Regel rezeptfrei in seiner Apotheke.

Nachteilig hierbei, die Kosten für die nicht gerade günstigen Medikamente muss man selber bezahlen. Eine Übernahme durch die Krankenkasse erfolgt in einem solchen Fall nicht. Ausnahmen kann es geben, wenn man über eine private Krankenversicherung verfügt. Alternativ gibt es natürlich auch andere Möglichkeiten für eine erfolgreiche Herpes Behandlung.

Ob aus Scham vorm Gang zu einem Arzt oder in eine Apotheke, greifen viele Menschen auf Hausmittel aus dem Internet zurück. Denn im Internet findet man Vielzahl von Hausmittel, die angeblich gegen Genitalherpes helfen sollen. Grundsätzlich muss man zu diesen Hausmittel sagen, sie sind klinisch nicht erprobt. Es gibt keine Studien die die Wirksamkeit der Hausmittel belegen. Da sich Genitalherpes, zum Beispiel durch fehlende Behandlung auch verschlechtern kann, zum Beispiel durch Ausbreitung, sollte man vom Einsatz von Hausmittel beim Genitalherpes weitgehend absehen ohne ausreichenden Wissensstand. Nicht nur wegen der meist fehlenden Wirksamkeit mancher Hausmittel, sondern auch weil unter Umständen durch die Anwendung der Hausmittel es zu einer Verstärkung vom Genitalherpes kommen kann.

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